Jaguar XK 140 OTS

Fahrzeugsteckbrief:

1955, dieser linksgelenkte Roadster befindet sich in einem ausserordentlich gutem Zustand und ist dennoch weit davon entfernt nur ein "Showstück" zu sein. Seite den frühen 1980er Jahren teilten sich nur zwei Eigentümer diesen Wagen, investierten viel, ohne es zu übertreiben. Bei beiden führte die Zuneigung zu ihrem Roadster dazu, das in über 30 Jahren nur wenige 1000 km gefahren wurde

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Unsere Fahrzeugbeschreibung:

Jaguar XK 140 (OTS) Roadster

Hier Fahrzeug Chassisnr. 812239, Baujahr Mitte 1955, 443 cm³ 154 KW (210 PS), H-Zulassung, TÜV bis Mai 2018.

Der XK 140 wurde als Nachfolger des XK 120 im Jahr 1954 vorgestellt und bis 1957 gebaut. Wie sein Vorgänger auch, konnte man ihn in drei Standardversionen bestellen, nämlich als OTS (open two seater), was dem Roadster entspricht, dem DHC (drop head Coupe) als Cabriolet und dem FHC  (fixed head coupe) = Coupé.


Von den insgesamt 8.884 gebauten XK 140, waren die Roadster mit allein 3.347 Fahrzeugen die erfolgreichsten, was natürlich auch mit seiner sportlichen Erscheinung zu tun hatte und darauf hin auch einen guten Bestelleingang aus den USA zur Folge hatte.

Im Großen und Ganzen basiert der 140 auf dem 120er, aber man hatte den Motor modifiziert, er hatte mehr Leistung und konnte auch als „S“ Version und mit dem Zylinderkopf des Rennwagens C-Type bestückt werden, so dass bis zu über 200 km/h kein Problem darstellte.


Der Hüftschwung blieb, aber man setzte den Motor 7,5 cm nach vorn und verfrachtete die Batterie in den Kofferraum, was im Vergleich zum XK 120 zu einer nötigen und wichtigen Inneraumvergrößerung führte, was gerade für die Fahrerposition eine enorme Verbesserung darstellte.


Dieser XK 140 Roadster, so kann man sagen, ist mit Hannover schon seit Jahrzehnten verbunden bzw. in Hannover bekannt wenn er auch von den beiden Hannoveranern, die ihn seit den frühen 1980er Jahren besaßen, gar nicht oft gefahren wurde und erst recht nicht für Renn- und Rallyeinsätze genutzt wurde.

Liebling der Familie ist wahrscheinlich die beste Bezeichnung dieses XK und das fast 40 Jahre während.

Als Linkslenker kam dieser Wagen in den späten 1970er Jahren aus den USA. Heute hat der Wagen nach letzter, großer technischer Inspektion einen KM-Tacho, der immer noch unter 1000 km anzeigt.

In den 1980er Jahren wurde der Wagen von Grund auf restauriert! Die Technik, best laufender Motor, gut funktionierende Bremsen aber natürlich auch ein äusseres, neuwertiges Erscheinungsbild, war dem Eigentümer wichtig.
Diese Aufgabe verschlang sehr viel Geld und noch mehr Zeit und, wir reden von den 80er Jahren, eigentlich viel zu aufwendig und zu teuer.
Mit damaligen Augen betrachtet, war das eine „Wahnsinnsrestauration“, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass man es heute, speziell im Detail, noch besser machen würde, um in die Nähe der heutigen Kategorie 1 zu kommen.
Man sieht an einigen Stellen, daas der Wagen auch mal blau  war, daas man viele Teile alt beließ, weil sie i.O. waren. Auch war die Neuteilebeschaffung damals noch um ein Vielfaches schwieriger als heutzutage.



 



Die Krönung der damaligen Restauration war, wie der Wagen von aussen wirkte!
Alles sah wie neu aus und glänzte!
Die 80er Jahre waren aber auch so, dass man noch nicht und auf jedem Fall an Originalität im Sinn von Lackierung dachte. Man nahm nicht unbedingt die Farbe, die der Wagen bei dessen Geburt hatte, sondern lackierte nach eigenem Geschmacksempfinden!
Hier wählte man, dem Zeitgeschmack entsprechend, einen dunklen Braunton, für den er überall Lob erhielt, denn dieses Braun war anders und wirkte sehr edel.
Nun wurde aber die Firma UPS in diesen Jahren immer größer und deren braune Lieferwagen immer bekannter, sodass das Braun der UPS Wagen und das Braun des XK sich sehr ähnelten und der XK Eigentümer immer wieder die Witze über sich ergehen lassen musste, ob er sich bei UPS groß eingekauft hätte oder der Deutschland Chef von denen geworden sei.

1990 beschloß der XK Eigentümer nach Kanada auszuwandern und konnte nicht alle Fahrzeuge und Sammlerstücke mitnehmen, sodass er u.a. den XK 140 in den Verkauf gab.

Die Ausstrahlung, die dieser Wagen hatte, war so beeindruckend, dass schnell ein Kaufinteressent gefunden war, der aber gar keinen XK suchte, sondern sich tatsächlich spontan in den braunen Wagen verliebte und nach einer Probefahrt ihn unbedingt haben wollte, was, so kann man heute sagen, den Käufer, wie auch die Verkäufer, sehr überraschte.

Dem neuen, zweiten hannoverschen Eigentümer, passierte es auch bereits in der ersten Fahrsaison, dass er als UPS Fahrer bewitzelt wurde und es ihm sowieso klar war, dass es nie einen XK 140 Roadster in solch einem Braun gegeben hatte.

Selbst in der Automobilbranche tätig, übergab er den Wagen seinen besten Mechanikern, die den Wagen teilzerlegten und alles vorbereiteten um den XK in schwarz umzulackieren.

Die Welt war in Ordnung, der XK wurde wieder von allen bewundert. Schönes Wetter und nicht weit entfernte Reiseziele waren die Voraussetzungen für einige Fahrten in den Sommermonaten.

Permanenter Service von Fachwerkstätten waren wichtig, der Wagen war stets einsatzfähig obwohl er kaum gefahren wurde und, wie schon geschrieben, der Stolz des Ehepaares war.

Das gute Anspringen, immer frische, gute Reifen, volle Leistung und volles Bremsverhalten, neben putzen und polieren waren die permanente Vorgabe obwohl das Auto mehr oder weniger nur in einer gut klimatisierten Garage stand.

Eine auffällige Kuriosität darf hier aber nicht verschwiegen werden! Wahrscheinlich zum Zeitpunkt des Umlackierens, also 1993/94, wurde der Bowdenzug des Motorhaubenöffners samt Hebel ausgebaut und vergessen wieder einzubauen. Anstatt sich aber darüber zu ärgern, fand das Ehepaar diese Besonderheit gut, denn niemand konnte mal eben die Haube öffnen, aber die beiden kannten den Weg, kurz unter die Haube zu greifen und diese wie von Zauberhand zu öffnen.
So machten sie es über 20 Jahre lang und heute gilt der Bowdenzug sogar als im Keller verschwunden.

Dieses Familienmitglied wird schweren Herzens nun verkauft und hat es nur persönliche Gründe, die nichts mit diesem Fahrzeug zu tun haben.

Preis 165.000,--€

 

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