Kompetenz & Faszination

 

 

 

 

 

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Um unserem Slogan gerecht zu werden, möchten wir Ihnen etwas aus unserer Geschichte erzählen:
Bisher haben wir auf Eigenwerbung weitgehend verzichtet. Heute scheint es aber üblich geworden zu sein, die Kompetenz mit dem Untertitel 'Oldtimerhändler seit ....' vorzugeben obwohl nur wenige bereits im Geschäft waren, als sie wie wir fast noch zur Schule gingen.

 

Über uns:

Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre waren die wenigen "Schnauferlbrüder" nicht mehr so ganz unter sich. Es gab eine wachsende Gemeinde aus 'Teens und Twens', die sich der günstigen Preise und der optischen Erscheinung wegen mit alten Autos beschäftigte. Diese alten Autos waren damals beinahe so anrüchig wie Gebrauchtwagen. Sie eigneten sich aber vorzüglich als Symbol gegen das Establishment. Man erinnere sich nur an orange lackierte Dixis, bemalte Bentleys oder, als vorläufig furchtbarster Tiefpunkt, Insterburg & Co. mit den Jacob Sisters im 170er durch Berlin brausend.

Der verrückte und manchmal despektierliche Umgang mit Sammlerfahrzeugen kreierte aber auch eine idealistische, seriöse und sich etablierende 'Oldtimerszene', die alles hervorbrachte, bis heute Aktivität entwickelt, eine große Basis hat und außer ihrer 'Jugend' in nichts der englischen, US-amerikanischen oder neuseeländischen Szene nachsteht.

 

1969 besaß Herr Schröder seinen ersten 170er. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern des Mercedes Veteranen Clubs MVC. Herr Weise, zu dieser Zeit noch mit Fahrrädern und Mofas beschäftigt, begann 1971 seine ersten alten Motorräder zu kaufen. 1971 war Schröder bereits aus Platz- und Kostengründen auf einen riesigen Bauernhof umgezogen. Seine idealistische Vorstellung, in Deutschland eine reine Oldtimerauktion zu veranstalten, floppte trotz toller Fahrzeuge. Die meisten folgenden Auktionen brachten das selbe Ergebnis.

 

1973 entstand die Verbindung 'Schröder & Weise' mit Sitz auf dem "Automobil-Veteranen-Hof", was aufgrund einiger Erfolge, guter Zukunftsaussichten und gesetzlicher Vorgaben am 1. April 1977 zum Eintrag der Firma unter den Personennamen führte.

 

1972 bis 1977 waren die eigentlichen Katapultjahre der Sammler- und Wirtschaftsszene dieses Bereiches. In München gab es die "Schraders" und die "Automobil Chronik". Herr Hucke eröffnete ein neues Museum und die erste "richtige" Restaurationswerkstatt. Charles Howard aus London schien immer die rarsten Fahrzeuge zu finden. In Südfrankreich wurde die ersten SSK-Repliken gebaut und 'wir' mitten drin. Man lernte Sammlungen von Personen kennen, die teilweise noch glaubten, sie seien die einzigen, die sich mit dem "rostigsten Hobby der Welt" beschäftigten. Überhaupt kannte eigentlich jeder jeden und gewonnen hatte oft der, der ein wenig englisch sprach und in den USA und England aktiv sein konnte. Dies gelang besonders dann, wenn ein wenig Wissen, Gefühl und genügend freies Kapital vorhanden war.

 

Das Tagesgeschäft bei Schröder & Weise umfasste den Handel mit antiquarischer Autoliteratur, einigen Ersatzteilen und den Autopaletots. Den Autohandel, der eigentlich das ureigene "Hobby" war, bestritten wir auch wie ein Hobby nebenbei. Da war einmal die Gefahr, sich in seine Fahrzeuge zu verlieben.
Auf der anderen Seite aber musste ein Fahrzeug erst einmal verkauft sein, bevor das nächste ins Visier genommen werden konnte. Schnell waren wir die Spezialisten für zumeist deutsche Renn- und Sportwagen sowie für diverse Hubraumriesen aus der Zeit bis 1939.

 

Mit Freund und Partner R. Koch wurde der 300 SL Club geboren, nachdem wir etliche "Flügel" und "Roadster", oft aus den USA, unter unseren Fittichen hatten. Kurioserweise fanden wir einen erworbenen Ferrari 250 SWB zwar toll, waren aber froh, ihn relativ schnell weitervermarktet zu haben denn das war eher das Gebiet von Rob de la Rive Box. Viele Sammler und Sammlungen haben wir "aus der Taufe gehoben" und mitgestaltet. Ein Dünkel zwischen Händlern und Sammlern gab es noch nicht, man sah sich gleichen Ursprungs, war befreundet und auch froh, dass es Personen gab, die die Zeit hatten, sich von morgens bis abends mit dem Objekt der Begierde zu beschäftigen.

 

Das Geschäft entwickelte sich gut und mit der Kundenfrequenz wuchs auch der Platzbedarf. Da Capellenhagen nicht der Mittelpunkt der Welt war, zog die Firma nach Hannover in ein "richtiges" Ladengeschäft um, was teils belächelt und als viel zu großes Risiko angesehen wurde.


Mit dem Geschäft in Hannover war das Hobby zwar nicht verloren, aber mit allen Vor- und Nachteilen etablierte man eine Firma, die zur Spitzenzeit 18 Mitarbeiter beschäftigte. Der Fahrzeughandel bestach nicht durch Menge aber durch Qualität, weitgehende Offenheit und der Kunst, immer wieder 'Ringeltauben' zu finden, sehr gut in der Recherche zu sein und dem Image, das sich Gleichgesinnte und nicht nur Geschäftemacher um Fahrzeuge bemühten.

 

Unser bekanntestes Kabinettstück ist sicherlich das Angebot eines Porsche 904 im Jahre 1977 mit gerade einmal 421 km auf der Uhr zum Preis eines 911 3,0-l-Turbo. Prompt schrieb die Presse, dass da zwei verrückte Norddeutsche seien, die einen "alten" Porsche zum Preis eines neuen verkaufen wollen…

 

Ein Jahr später lief die Geheimaktion um den 12-Zylinder Auto Union. Wir fanden keine andere Möglichkeit, als zwei identisch aussehende Aggregate, aber innen unterschiedlich komplett, mit Hilfe eines Renault R4 in der DDR auszutauschen, Vopos und Stasi zum Trotz. Nachdem die etwas ungesunde "Hoch-Zeit" des Oldtimers zwischen 1985 und 1992 abgeklungen war, sahen wir die Zeit unserer ruhigen und umfassend betreuenden Art des Sammlerfahrzeughandels wieder gekommen.

 

1993 wurde Schröder & Weise Classics, damals 300 Meter um die Ecke, als eigenständige Firma gegründet. Nun konnten wir unser Wissen und unsere Möglichkeiten aus langer Zugehörigkeit und gut gewachsenen Verbindungen in eigenen, separaten Räumen anbieten. Grundgedanke und Zeitpunkt waren richtig, denn beide Seiten - Verkäufer wie Käufer - nahmen die neue/alte Firma gut an und wir sind seither in der Lage, Fahrzeuge im Angebot zu haben, die man überhaupt nicht oder kaum kennt - zumindest aber solche, die nicht schon eine Weltreise von Händler zu Händler hinter sich hatten.

 

Eine besondere Freude macht es, dass wir tatsächlich wieder viel mit unseren "alten" Kunden zu tun haben. Sie kommen als Käufer wie als Verkäufer und es ist gar nicht so selten, dass sich Käufer und Verkäufer kennen. So werden wir gern als neutrale "Beauftragte" zwischen den Parteien tätig, damit Hobby und Leidenschaft nicht mit "Geschäftlichem" getrübt werden. Begeisternd ist auch immer wieder die Tatsache, nicht nur mit denselben Personen, sondern oft auch mit genau den selben Fahrzeugen zu tun zu haben, mit denen wir uns bereits einmal vor 10, 15 oder über 20 Jahren beschäftigt haben.

 

Das Gefühl, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das die eigene Leidenschaft entfacht, bringt Spaß und Erfolg. Unsere transparente und offene Art hilft, selbst komplizierte Konstellationen zum guten Ergebnis zu führen, ohne sich als Hecht im Karpfenteich bewegen zu müssen. Erfahrungen, Verbindungen, Vertrauen und die Gewissheit, alles schon einmal erlebt zu haben, sind wichtige Aspekte im Sammlerfahrzeughandel und es klingt nur am Anfang komisch, wenn wir über uns selbst sagen, "wir sind Oldtimer im Oldtimerhandel".

 

Das Niederschreiben unserer Vita, erstmals so breit und so öffentlich, hat mit unseren drei Jahrzehnten in der Szene zu tun, so wie auch die meisten unserer Freunde, Kunden und Partner seit Dekaden dabei und mit uns verbunden sind. Wir wollen nicht von Überalterung sprechen, aber es gibt ein Nachwuchsproblem in der Alt-Autoszene und es gilt, den Nachwuchs zu finden und zu aktivieren, zumal wir nicht glauben, dass die Youngtimer-Gemeinde einmal die fehlende Oldtimerszene ersetzen wird. Uns als "alte Hasen" in die werbliche Riege unserer Kollegen einzureihen, liegt uns fern. Aber wir halten es für nötig, unsere bisherige, zurückhaltende Form in der Außenkommunikation zu überarbeiten, um uns tatsächlich neuen Kunden vorzustellen oder um alte Verbindungen aufzufrischen. Letztere denken oft, wir seien nur die Buchhändler oder nicht mehr in Sachen 'Autos' aktiv, da wir keine großen Stände mehr auf den Messen haben.

 

So darf sich Schröder & Weise Classics als eine der ältesten Handelsfirmen dieses Metiers in Europa bezeichnen, deren Dienste, Möglichkeiten und direkte Hilfestellungen auch all jenen offen stehen, die uns noch nicht kennen oder bisher nicht daran dachten, uns konsultieren zu können.

 

Seien Sie hiermit nochmals herzlich bei Schröder & Weise Classics begrüßt und haben Sie keine Scheu, die Faszination von Sammlerfahrzeugen mit uns zu teilen. Unsere Kompetenz und größtmögliche Transparenz in Beratung und Abwicklung sei Ihnen gewiss.

 

Das Team von Schröder & Weise Classics.

 

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